Samstag, 29. März 2008

Ländliches japanisch Wohnen **

Es ist nun genau 1 Jahr vergangen seit dem Tag, als ich diese Fotos aufgenommen habe.

Der Besuch bei Azusa zu Hause, ganz am Rande eines kleinen Städtchens in der Präfektur Gifu (岐阜) in Zentraljapan, war, soweit ich mich erinnere, mein erster Besuch bei einer japanischen Familie zu Hause - und er blieb für mich ein bis heute beeindruckendes Japan-Erlebnis!Miho, Azusa (studierten beide in Graz), Hündchen Daniel, Oma, ich und Esther (- aus Graz, die für 3 Wochen auf Reisen nach Japan gekommen war ^^).

Zum Übernachten bekamen wir die saubersten und voll traditionell japanischen Räumlichkeiten (mit Futon und Tatami-Boden) in dem kleinen Gebäude für Gäste nebenan..!
Es war das Schönste, das ich diesbezüglich in Japan gesehen habe, und ich fühlte mich damals wie im legendären Film "der Shôgun"... **


Getrennte Gemächer für Männlein und Weiblein.. - Und die Wände sind, wie im alten Japan üblich, aus Papier! (^_^)Esther & Miho

Ich mit Oma

Bei einem Blick heraus durch das viele Glas kann man einen eindrucksvollen Bonsai-Garten rund um das so typisch japanische Häuschen bewundern...





Die Puppen hat Oma angeblich alle selbst händisch angefertigt!
Oma, ich, Azusa, Esther, Miho

Von dem Wald da oben kommen angeblich ab und zu auch mal Affen und andere seltsam-japanische Tiere herunter! Die springen dann am Dach herum und so.. ^^Und dann heraus - ein Spaziergang durch die Nachbarschaft im Dorfe... ^^

Ein sehr altes, traditionelles Haus..

Azusa, Esther, Miho

Und da vorne - der Friedhof am Hügel, auf dem sich auch das Grab der Familie befindet.
Ist das buddhistisch, oder shintoistisch? (Ich habe schon einiges vergessen.. :-)


----------------

Was mir in den vergangenen eineinhalb Monaten, seit ich wieder zu Hause in Graz, Österreich angekommen bin, von Japan geblieben ist, ist in erster Linie die Fortsetzung des Lernens der japanischen Sprache.
Dabei schätze ich mich glücklich, bei der hier in Graz lebenden ausgezeichneten Kaori sensei einen Privatkurs (gemeinsam mit Daniela san), und mit Marlies san & Anna san ebenfalls allwöchentlich eine Lerngruppe abhalten zu können -
unser aller Ziel ist das 2-kyuu-Level des internationalen Japanischtests (日本語能力試験・2級), das wir im kommenden Dezember schaffen wollen..

Das kann für unsere Zukunft von einiger Bedeutung sein..

Sonntag, 24. Februar 2008

Über den Wolken....der Abendsonne entgegen!

Mein (vorerst) letzter Heimflug von Tokyo/Narita nach Milano (ITA) - und weiter nach Österreich - am 7. Februar war um eine ganz besondere Tageszeit angesetzt, und mir war zudem ein Fensterplatz vergönnt.
Da wir in Japan nachmittags um 14.00 Uhr starteten, ging es sich auf diesem Flug in Richtung Westen gerade so aus, dass ganze 9 STUNDEN lang der SONNENUNTERGANG zu sehen war..!! (^_^)

オーストリアへ帰るフライトのとき、日没は9時間も見えたなぁ。

- Wir sind sozusagen 9 Stunden lang der untergehenden Sonne hinterher geflogen - aber, alles der Reihe nach.. ^^

Das zivilisierte JAPAN - auch außerhalb von Tokyo..
Foto oben wie unten: die winzig kleinen Wolkenkratzer in der Ferne dürften TOKYO sein!!
Der Berg zwischen Wolken und See ist, glaube ich, der Tsukuba-san in der Präfektur Ibaraki.Eine Wolkendecke über dem Nihon-kai (日本海), dem Japanischen Meer.
...SIBIRIEN entgegen! - Schneebedeckte Berge statt Zivilisation! :-)
...und die Sonne beginnt unterzugehen..Ganz dem nördlichen Rand Sibiriens entlang (- wo die Erdkugel nicht so breit & weit ist) begann es ziemlich dunkel zu werden...
...und langsam wieder hell!!
Das hat sich angefühlt wie ein SonnenAUFGANG - obwohl es immer noch derselbe SonnenUNTERGANG gewesen ist.. ^^Scheinbar meilenweit nur Schnee- und Eislandschaft...
...und über der Wolkenschicht, weit unter uns, noch ein zweites Flugzeug, das deutlich langsamer flog - vermutlich zum Landeanflug irgendwo in Richtung Polen oder Berlin.. ^^Die heimatlichen ALPEN, in ihrer vollen Pracht..!!
(Tirol und Südtirol).
18.30 Uhr Ortszeit - wir erreichen Milano, nach 12-einhalb Stunden Flug - und die Sonne geht nun endlich unter am westlichen Horizont..

Ich hege nun den Traum, noch in diesem Jahr für 3 oder 4 Wochen nach JAPAN zurückkehren zu können.
(Mit einem kleinen Stipendium für meine Diplomarbeit).